ZALF Forschungsprogramm
Rahmenprogramm
Initiator:
Förderprogramme:
Der Wettbewerb um die verfügbaren Flächen in der Landschaft steigt. Die Forschung ist mehr denn je gefragt bei der Harmonisierung der vielfältigen Ansprüche an die Nutzung sowie die Dienstleistungen – Services - von Agrarlandschaften: Die Folgen dieses Wettbewerbs berühren dabei nahezu alle ökonomischen und ökologischen Aspekte der Landnutzung und des ländlichen Raumes.
Eine moderne Landschaftsforschung sollte so aufgestellt sein, dass sie in der Lage ist, auch und gerade unter sich ändernden Rahmenbedingungen Entwicklungen zu analysieren und die Wirkungen von Veränderungen einzuschätzen. Forschungsarbeiten im ZALF schaffen zunächst ein besseres Verständnis der Interdependenzen und Interaktionen zwischen den einzelnen Landschaftskompartimenten/-systemen sowie der Wechselwirkungen mit den gesellschaftlichen Ansprüchen an die Nutzung und Entwicklung von Agrarlandschaften. Auf dieser Grundlage werden dann die Auswirkungen unterschiedlicher Landnutzungsoptionen auf deren Nachhaltigkeit erforscht. Die Expertise des ZALF in der Modellierung von Agrarökosystemen mit Schwerpunkt auf der Anwendung etwa im nordost-mitteleuropäischen Raum ist dabei unverzichtbares Fundament, regionalspezifisch praktikable Empfehlungen zu geben sowie Entwicklungen forschend zu begleiten.
Die Komplexität des Forschungsgegenstandes „Agrarlandschaft“ sowie die Langfristigkeit und partielle Unumkehrbarkeit der in den Landschaften ablaufenden ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Prozesse erfordern eine ausgeprägte Orientierung der Forschung auf die Wechselwirkungen der Einflussgrößen, die vernetzten Prozesse, die stark gegliederten Systeme und auf die Dynamik der gesamten Entwicklung. Das ZALF vereint dazu sechs Institute mit den erforderlichen disziplinären Kompetenzen und mehrere Zentrale Einrichtungen, die gemeinsam das Spektrum der Agrarlandschaftsforschung in großer Breite abdecken. Das ZALF-Forschungskonzept bindet die Fragestellungen in vier langfristig angelegte und institutsübergreifende, interdisziplinäre Forschungsprogramme ein. Hinzu kommt der Bereich Programmunterstützende Services.
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Forschungsbereich:
Diversität der Landschaftsfunktionen
Forschungsteilbereiche:
Nachhaltige Entwicklung in ländlichen Räumen
Ansprüche an die nachhaltige Nutzung von Landschaften
Querschnittsprojekt Impact Assessment
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Forschungsbereich:
Produktivität von Landschaften
Forschungsteilbereiche:
Querschnittsprojekt WatEff_ZALF - Wasser- und nährstoffeffizienter Ackerbau im Niederschlagswandel in Nordostdeutschland
Biomasse und Ertrag in Landschaften
Agrarische Nutzungssysteme und Modellierung
Neuartige Nutzungssysteme
Weidenutzungssysteme und Ökosystemeffekte
Querschnittsprojekt Grünland in Agrarlandschaften
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Forschungsbereich:
Schutz von Landschaftsressourcen
Forschungsteilbereiche:
Struktur und Dynamik in Bodenlandschaften
Wasserverfügbarkeit und Gewässerqualität
Biodiversität und Landschaftsfunktionen
Landschaftsressourcen und Klimawandel
Querschnittsprojekt CarboZALF - der Kohlenstoffhaushalt von Agrarlandschaften im globalen Wandel
Querschnittsprojekt AgroScapeLabs - Biodiversitäts-Exploratorien für Agrarlandschaften
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Forschungsbereich:
Steuerung der Landschaftsnutzung
Forschungsteilbereiche:
Entscheidungsunterstützung, Informationssysteme und Modelle
Methoden und Werkzeuge zur Entscheidungsunterstützung
Instrumente und Institutionen
Region, Kommunikation und Prozessgestaltung, Evidenz
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Forschungsbereich:
Programmunterstützende Services
Forschungsteilbereiche:
Services für (Landschafts-)Experimente
Forschungsnetzwerke und –plattformen
Services für das Wissens- und Informationsmanagement
Innovation, Transfer, Entrepreneurship
Open Context - Daten und Informationsobjekte im Kontext der Landschaftsforschung: Management, Referenzierung, Veröffentlichung, Vernetzung, Nachnutzung
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