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Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften Finsterwalde e.V. (FIB)
Einrichtung
Abschnittsübersicht
Beschreibung
Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. in Finsterwalde wurde 1992 auf Empfehlung des Wissenschafts-rates der BRD als Mehrländerinstitut gegründet, um spezielle Umweltprobleme in den vom Braunkohlenbergbau beein-trächtigten Regionen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu bearbeiten.
Das Ziel ist die Gestaltung und nachhaltige Entwicklung ökologisch stabiler, vielfältig nutzbarer Bergbaufolge-landschaften. Dem FIB stellt sich die Aufgabe, die hierzu notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen, Konzepte und Lö-sungen durch eine vorwiegend anwendungsorientierte Forschung zu erarbeiten. Bislang werden überwiegend Problem-stellungen im Lausitzer Revier in Südbrandenburg/Ostsachsen behandelt. Hier verursachte der Abbau der Kohle Landschaftszerstörungen auf einer Fläche von bisher ca. 830 km2.
Im Vordergrund steht die flexible, umweltgerechte und marktorientierte Bodennutzung durch Land- und Forstwirtschaft und die gezielte Entwicklung der Schutzökosysteme. Darüber hinaus werden Forschungsarbeiten zur Sanierung des Wasserhaushaltes durchgeführt.
Aktivitäten
- Forschung
Ausgeführte Projekte
- Automatisiertes Bewässerungsmanagement für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft- Automatisierte Bewässerungssteuerung
- Bewertung des Invasivitätspotenzials der Robinie (Robinia pseudacacia) in Brandenburg. Koordination
- CEFIR - Entwicklung von Entscheidungshilfen für eine kosteneffiziente Bewässerung - Cost-Efficient Irrigation
- Eine bürgerbeteiligte Image- und Bildungsoffensive BIRKE ('Perspektive Birke'). Koordination
- Steuerung des Zusatzwassereinsatzes in der Pflanzenproduktion – Situativ, teilschlagspezifisch und automatisiert
- Verbundvorhaben: Optimierung des Sorghumanbaus und Wissenstransfer in die landwirtschaftliche Praxis; Teilvorhaben 2: Optimierung des Sorghumanbaus unter Praxisbedingungen, Anbau auf Rekultivierungsstandorten
- Verbundvorhaben: Züchtung schnell wachsender Baumarten der Gattungen Populus, Robinia und Salix für die Produktion nachwachsender Rohstoffe im Kurzumtrieb. Teilvorhaben 7: Frühdiagnose der ökophysiologischen Leistungsfähigkeit von Robinien (Robinia pseudoacacia L.) heimischer Bestände
- Verbundvorhaben: Züchtung schnellwachsender Baumarten für die Produktion nachwachsender Rohstoffe im Kurzumtrieb (FastWOOD), Teilvorhaben 8: Modellprojekt zu Begründungsverfahren der Robinie (FIB)
An Forschungsprojekten beteiligt
- Erfassung von Klon-Standort-Wechselwirkungen bei Pappel und Weide auf landwirtschaftlichen Standorten in kurzen Umtriebszeiten - ProLoc (ErtragsProgramm/Locus)
- Nachhaltige Landnutzung durch regionales Energie- und Stoffstrommanagement bei Nutzung der Terra-Preta-Technologie auf militärischen Konversionsflächen und ertragsschwachen Standorten (LaTerra)
- Nährstoff-Recycling
- Rohstofferzeugung und -vermarktung (AP 6)
Kontakt
Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften Finsterwalde e.V.
(FIB)
Brauhausweg 2
D-03238 Finsterwalde
Brandenburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)3531-7907-0
Fax: +49 (0)3531-7907-30
E-Mail: fib(@)fib-ev.de